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Tierisch gelesen

Hallo Tierfreunde!

Hier haben wir mal wieder eine kleine Neuigkeit: Interessante Berichte zu oder über Tiere/n für euch gelesen. Mal informativ, mal lustig und mal traurig.

Die neusten finden sich immer unten!

Hier also die erste - gelesen im Fressnapf-Journal März 2008.

Polizeischutz: Ein Job für Streunerkatzen!

Durch gezieltes Anfüttern haben sich rund um die Polizeiwachen von Los Angeles wild lebende Katzen angesiedelt und für einen spürbaren Rückgang der Ratten und Mäuse gesorgt. Die Dienstkatzen, wie sie jetzt offiziell heißen, müssen die Nagetiere nicht einmal fangen und fressen: Allein die massive Anwesenheit habe genügt, um die vorherige Vermehrung der Mäuse zu stoppen. Kirk Albanese, der vor sechs Jahren die ersten Streuner in seinem Revier anfütterte und in Polizeiwachen-Nähe lockte: "Die Katzen entgehen einem Leben im Tierheim bzw. einer Verfolgung, und wir Menschen freuen uns, dass wir weniger belästigt werden."

Da gibt es auch von uns nichts zuzufügen. Klasse Idee. So sollte es sein!



So etwas passiert einem doch nie .... könnte man denken. Wenn die WAZ nicht am 30.04.2008 auf ihrer Kinderseite berichten würde:

Katze sperrt ihre besitzer auf balkon aus!

Die Mieze war hochgesprungen und hatte mit ihren Pfötchen den Griff der Balkontür herunter gedrückt. Und zack, war diese zu. Das Paar stand draußen. Sie hatten aber ein Telefon dabei und riefen die Feuerwehr. Die ließ sie wieder in die Wohnung.

Unsere Terasse betreten wir übrigens im Normalfall nur mit Schlüssel in der Hand; wegen der zwei Samtpfoten ...

 

Schon sehr interessant, was das Fressnapf-Journal Mai 2008 gefunden hat: 

Katzen auf Briefmarken! 

Wie es scheint, setzt die Deutsche Post auf Tiere, um Briefmarkensammler und Briefeschreiber anzulocken. Von der neusten 55-Cent-Briefmarke grinst eine ebenso farbenfrohe wie fröhliche Katzenbande des New Yorker Pop-Art-Künstlers James Rizzi - und wünscht "Alles Gute".

Ich hab leider noch keine gesehen und bin für Hinweise dankbar. Der Admin 

 

Die WAZ war in den letzten Tagen mal wieder ein Quell an Informationen.
In der Ausgabe am 14.08.2008 wird vermeldet:

Handel mit Hundefellen verboten

"Der Handel mit Hunde- und Katzenfellen soll aus Tierschutzgründen verboten werden. Das Bundeskabinett beschloss am Mittwoch die Einzelheiten zur Umsetzung des entsprechenden EU-Rechts, das Anfang 2009 in Kraft tritt. Nach Angaben des Tierschutzbundes werden Hunde und Katzen in Asien -vor allem China- unter grausamen Bedingungen gefangen. Die Felle werden zu Rheumadecken oder Schlüsselanhängern verarbeitet."

Wir fragen uns nur: Warum brauchen wir dazu EU-Recht????

 

Katzen leben heute länger 

(vom 16.08.2008 als Auszug)

"Katzen leben heute länger als noch vor wenigen Jahren. Die durchschnittliche Lebenserwartung einer Katze liegt bereits bei über zehn Jahren, viele gehen auf die 20. In gerade mal zwei Jahrzehnten stieg die durchschnittliche Lebenserwartung um drei Jahre. Wann eine Katze ins Seniorenalter eingetreten ist, lässt sich ebenso wenig wie bei Menschen am Kalender festmachen. Meist geschieht der Übergang in "die besten Jahre" zwischen dem 8. und 12. Lebensjahr. Anders als Menschen oder Hunde, die ergrauen, verändert sich eine Katze im Alter äußerlich wenig..."

Nun ja. Wurden bei dieser Durchschnittsberechnung auch die Straßenkatzen berücksichtigt, die die Tierhilfe aufsammelt? Die dürften den Schnitt erheblich senken.

Für Interessierte hier einige -belegte- Erfahrungswerte:

Alter der Katze     Alter des Menschen

6 Monate             10 Jahre
12 Monate           15 Jahre
4 Jahre                32 Jahre
8 Jahre                48 jahre
12 Jahre              64 Jahre (Rentenalter!)
16 Jahre              80 Jahre
20 Jahre              96 Jahre
21 Jahre             100 Jahre (jetzt kommt der Bürgermeister mit
                         Blumenstrauß)
Also gut, alt werden sie in Würde. Aber wie schaffen es diese kleinen Gottheiten den Alterungsprozeß äußerlich zu verschleiern ...Winken

 

 

Was Hühnern und Katzen gut tut (WAZ 27.09.08)

"Katzen haben 7 Leben, heißt es. Das sagt man so, weil sie sehr zäh sind und oft sogar schwere Unfälle überstehen. Auch Knochenbrüche heilen bei ihnen oft besser und schneller als zum Beispiel bei Hunden.Forscher haben sich gefragt: Hat das vielleicht mit dem Schnurren zu tun? In einem Experiment haben Wissenschaftler Hühner jeden Tag eine Zeit auf eine vibrierende Tischplatte gesetzt. Am Ende hatten die Hühner stabilere Knochen! Dafür musste die Tischplatte aber in einer bestimmten Geschwindigkeit -"Frequenz"- vibrieren. Eine Katzenforscherin in Amerika hat daraufhin nachgemessen und entdeckt, dass das Schnurren der Katzen genau dieselbe Freqenz hat. Hilft das Schnurren also bei der Knochenheilung? Sicher ist das nicht. Es würde aber erklären, warum auch verletzte Katzen laut schnurren."

 

Soviel also zur Wissenschaft. Und aus der Praxis: Ja, auch verletzte Katzen schnurren. Das macht es manchmal schwierig den Gesundheitszustand zu erkennen. Und ja, es heilt wundervoll die Beschwerden des Tage, wenn deine Katze neben oder auf dir liegt und schnurrt. Da wird der Alltagsstress schnell vergessen ...

 

Schlechte Nachrichten für Tierfreunde:
        Wieder mehr Versuchstiere


(WAZ vom 22.11.2008)

"Berlin: Tierversuche haben trotz jahrelanger Proteste von Tierschützern in Deutschland weiter zugenommen. Die Zahl der betroffenen Wirbeltiere stieg 2007 im Vergleich zum Vorjahr um knapp 4 Prozent auf gut 2,6 Millionen. Das meldeten die Bundesländer der Bundesregierung. Mit 82 Prozent stellten Nagetiere die größte Gruppe."

Am tollsten finde ich "betroffene Wirbeltiere", das hört sich doch richtig niedlich an. Ich bin betroffen von dieser Mitteilung und ihren Auswirkungen auf die betroffenen Wirbeltiere...

 

Hundebesitzer aufgepasst!

Noch im alten Jahr berichtete die WAZ am 30.12.08:

"In eine Falle ist eine Labrador-Hündin im Essener Hallopark geraten. Nach stundenlanger Suche fand die Halterin die zweijährige Jule festgesetzt und wimmernd in einem etwa 30 Zentimeter durchmessenden eingegrabenen Betonrohr. Das Tier blieb unverletzt. Die Falle hatte ein Förster legal aufgestellt; sie galt einem Fuchs."

Hier auch unser Appell: Wer seinen Hund im Wald ohne Leine faufen lässt, sollte ihn trotzdem -wie überall- immer unter Kontrolle haben. Es nützt niemanden, wenn der Hund abseits der Wege im Unterholz in Fallen gerät, Köder frisst oder gar Wild aufscheucht und hetzt! Denkt auch an die anderen Waldbewohner- und nutzer.

 

Tiere sind beliebte Hausgenossen!

Welchen Tierfreund wundert schon diese Nachricht im Fressnapf-Journal 02/2009 ...

Da ergab eine Umfrage eines Bremer Marktforschungsinstituts, dass bei den anderen Hausbewohners (also nicht bei Vermietern) in den meisten Fällen die Haustiere der Nachbarn herzlich willkommen sind. Danach würden 91,7 % der Deutschen ohne zu Zögern in ein Haus ziehen, in dem auch Hunde und Katzen wohnen. Die Umfrage berücksichtigte auch Menschen ohne Tiere.

 

Und wer kein Tier hat kann ja mal bei der Tierhilfe Bochum nachfragen ... oder eben nachsehen Lachend Wir helfen gern!

 

Eine tolle Idee: Tierschutz im Unterrcht

Die WAZ berichtete am 12.02.2009 aus Olfen:

"Hunde, Hasen, Hamster & Co.: 90 Millionen Haustiere leben in der Bundesrepublik. Das es Zwei- und Vierbeinern indes nicht nur gut geht und was der Mensch tun muss, dies zu verändern, lernten Mittwoch Erst- und Drittklässler der Wieschhoschule in Olfen im Rahmen des NRW-weiten ersten Tierschutzunterrichts. Die Tierschutzlehrerinnen Bettina Lorenz, eigens aus Bayern angereist, und Annette Nomann, Recklinghausen, von der 1988 in Österreich gegründeten Organisation "Vier Pfoten" brachten Haltung und Pflege von Tieren kindgerecht rüber."

 

Eine tolle Idee, die unbedingt weiter betrieben werden muss.
Dazu passt auch einer unserer Leitsätze: Tierschutz ist Erziehung zur Menschlichkeit.


Schlechte Nachrichten sind einfach immer in den Zeitungen.
Die WAZ am 01.05.2009:

"Ein Tierquäler ist vom Amtsgericht Kaufbeuren zu vier Monaten Haft ohne Bewährung verurteilt worden, weil er eine Katze in einem heißen Backofen eingesperrt hat. Der 22-jährige gestand die Tat. Er sagte, er hätte den Kater seiner Bekannten aus "reinem Unfug" so gequält."

Mal wieder ein Grund, mit Tierschutz nicht aufzuhören. Wo haben solche Leute nur ihr Hirn, oder ist da wirklich alles leer oder einfach nur krank???

Leider wurde mal wieder nicht geschrieben, wie es dem Tier geht ...

 

Und wieder die WAZ am 27.05.2009

Armes Federvieh

"Mehr als 450 Vögel haben Veterinäramt und Tierschützer aus einer Anderthalb(1,5)-Zimmer-Wohnung im Berliner Stadtteil Marzahn befreit. Die 464 Wellensittiche, Kanarienvögel und Nymphensittiche waren in extrem engen und stark verschmutzten Käfigen gehalten worden. Jetzt leben die Vögel im Tierheim."

... und in Kürze wird der bekloppte Tier-Messi wahrscheinlich wieder bei Null anfangen ...


Zahlen, Zahlen, Zahlen ...

Stubentiger

Mal wieder die WAZ am 29.05.2009:

"Katzen sind dei Nr. 1 unter Deutschlands Haustieren. Mehr noch: Die Zahl der Stubentiger steigt. Das erklärte der Industrieverband Heintierbedarf in Düsseldorf. Voriges Jahr wurden 300 000 Miezen mehr gezählt als noch im Jahr zuvor, ein Anstieg auf 8,2 Millionen."

 

Ob da wohl auch die Tierheim-Stubentiger mitgezählt wurden, oder die, die ausgesetzt draussen überleben müssen weil die Mieze auf einmal nicht mehr so süß ist???

 

  Ob es wirklich eine gute Nachricht ist?

Alternativen für Tierversuche

WAZ vom 01.07.2009

"Berlin. Der Bund überlegt, wie der Einsatz genetisch veränderter Tiere in der Forschung verringert werden könnte. 2007 wurden in Deutschland 2,7 Millionen Wirbeltiere für wissenschaftliche Zwecke eingesetzt, darunter immer mehr "transgene Tiere", deren Erbinformation manipuliert wird. Das Bundesinstitut für Risikibewertung glaubt, dass viele Experimente auch mit Fruchtfliegen oder Fadenwürmern statt mit Wirbeltieren durchgeführt werden könnten. Auch könnte eine bessere Ausbildung der Forscher das Leid der Tiere mindern."


Oh toll, der Bund überlegt. Hoffentlich nicht zu lange. Wer wissen möchte, was Wirbeltiere sind, einfach nur googeln. Diese Tiere haben so was wie die menschliche Wirbelsäule, sie werden halt nur "für wissenschaftliche Zwecke eingesetzt". Wirklich nicht lustig. Aber scheinbar hat da einer bemerkt, dass den Tieren Leid angetan wird ...

 

 

 
Wuchert & Welter GmbH

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